20. 06. 2007

Guitar Hero

Guitar Hero (PlayStation 2)

Erst mal ein kleines Bild vorweg, das ich heute gezeichnet habe. Es geht um Videospiele, die nicht mit gewöhnlichen Controllern gespielt werden – und die mir deshalb besonders viel Spaß machen :)

BunttsiftzeichnungSpeziell möchte ich jetzt aber meinen Ersteindruck von „Guitar Hero“ los werden, weil das das neueste Spiel dieser Art ist, das ich mir zugelegt habe. Es ist bisher für die Playstation 2 und X-Box 360 erschienen, und im Herbst soll eine Wii-Version folgen. Das ganze orientiert sich an anderen bekannten Musikspielen wie „Donkey Konga“ und „Dance Dance Revolution“: Man spielt sich durch eine Auswahl immer schwerer werdender Songs, wobei auf dem Bildschirm die Tasten durchlaufen, die man im Takt zu drücken hat. Dabei wird zwischen kurzen Noten und solchen unterschieden, die man lange halten muss. Am Schluss erhält man eine Punktzahl, je nachdem wie viele „Noten“ man getroffen hat. Das besondere an Guitar Hero ist zweifelsohne der hübsche Controller, mit dem sofort vergessen ist, dass man eigentlich keine Ahnung vom Gitarre spielen hat. Mit der linken Hand drückt man verschiedenfarbige Knöpfe, mit der rechten betätigt man einen Schalter, der für’s Saiten zupfen gedacht ist. Eine gelungene Umsetzung!

Neben dem Controller ist die Song-Auswahl mit 30 Stücken (sowie 17 Bonustracks) ein weiterer Pluspunkt, denn hier sind alle möglichen bekannten Rock- und Metalgrößen vertreten. Von Judas Priest bis Sum41 ist für jeden etwas dabei. Es handelt sich zwar um Coverversionen, aber anders als bei anderen Spielen dieser Art stört mich das nicht, weil es dank der ausgesprochen guten Qualität kaum auffällt.

Da die Gitarrengriffe ein wenig komplizierter sind als beispielsweise das stumpfe links/rechts/beide – Getrommel bei Donkey Konga gibt es ein kurzes Tutorial, das einen in das Spiel einführt. die Anfängerlevel sind dann auch relativ schnell geschafft- aber es gibt ja noch 3 andere Schwierigkeitsstufen und im Karriere-Modus schaltet man neue Songs und andere Extras frei. Das einzige was ich bisher noch nicht testen konnte war der Zweispieler-Modus, weil die Gitarren mit 50 Euro pro Stück nicht gerade billig sind. Aber das kommt bestimmt noch irgendwann, denn bisher macht das Spiel wirklich Laune.

Fazit: Wen seichte Pop-Balladen anekeln und wer zu unmusikalisch für eine echte Gitarre ist, der sollte diesem Spiel eine Chance geben :) Der hohe Anschaffungspreis ist das einzige Manko, aber dafür bekommt man eine wirklich gute Songauswahl geboten, die langen Spielspaß garantiert.

Ein Gedanke zu „Guitar Hero

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