02. 11. 2008

Schubladen-Wühlen 2

Wohnen

Und weiter geht’s mit der Erkundung meiner Kram-Schublade. Das hier sind alle Zettel, die ich darin gefunden habe – viele noch aus meiner Schulzeit. Die beiden Preislisten oben links zeigen meine ersten Versuche, Geld zu verdienen. Gemeinsam mit Foosel produzierte ich damals Daumenkinos und Comics in Handarbeit und wir verscherbelten sie unter unseren Mitschülern. Der Gewinn war gering, aber zumindest hatten wir was zu tun.
Der rot beschrieben Zettel stammt von JohannaG (*wink*) und die beiden darunter sind in der Uni bemalt worden und zeigen zwei meiner ehemaligen Dozenten. Daneben liegen einige Karten eines selbst gebastelten Monopoly-Spiels (über meine Schule) und eines dieser unzähligen Briefchen, die man unter der Bank hin und her geschoben hat.
Der Scheck über 5,23 Euro ist nicht auf meinen Namen ausgestellt, also werde ich ihn wohl nicht einreichen können. Und ich weiß leider weder, was ich von meiner Oma für die guten Noten bekommen habe, noch wer „Stefen“ ist, der mich auf einem anderen Zettel grüßt. Aber immerhin weiß ich von wem das unten rechts stammt :)

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Damit wären wir auch schon bei dieser überraschend kitschigen Sammlung von Bonbon-Döschen, die mir spa eine Zeit lang jedes mal mitgebracht hat, wenn er mich besucht hat. Zwei seit Jahren abgelaufene Kondome und das Muschel-Kästchen zeugen von einem Geburtstagsgeschenk, das ich mal von einer Freundin bekommen habe – der Gesichtsausdruck meiner Mutter war sehr belustigend, als ich das Geschenk geöffnet habe. Das Kästchen rechts oben besitze ich schon ewig, das stammt noch von meiner Schwester und stand immer neben meinem Bett. Als ich noch ganz klein war hatte ich meine Haarspangen drin, aber mit der Kurzhaarfrisur in der Grundschule verlor es seinen Zweck.

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Dies sind einige besonders persönliche Gegenstände. Meine Weisheitszähne, die mir vor einigen Jahren auf brutalste Weise entfernt werden mussten. Wenn man schon leiden muss will man die Übeltäter wenigstens für immer in einer ungemütlichen Plastiktüte schmoren sehen.
Daneben liegt eine Locke meines jugendlichen Haares, da war ich wahrscheinlich noch im Kindergarten als mir die abgeschnitten wurde. Ein Bündel blau gefärbter Haare von spa habe ich auch aufgehoben. Als wir uns kennengelernt haben hat er sie sich in meiner Lieblingsfarbe gefärbt :)
Und ganz wichtig: meine karierte Schmuuusedecke! ja, ich weiß dass das ganz schön mickrig für eine Schmusedecke ist… aber als Baby ist das einem egal, man ist ja selber noch nicht sonderlich groß. Und hauptsache man hat was zum in den Mund stecken.

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Last but not least meine ziemlich überflüssige Sammlung an South Park Schildchen von diversen Merchandising-Produkten. Außerdem im Bild: Ein paar Lesezeichen, ein nie benutztes Handy-Plüschvieh und eine South Park Kuh. Sie ist das letzte Überbleibsel einer Weihnachtsbaum-Schmuck-Kollektion, die ich vor 8 Jahren mal gebastelt hatte.

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Tja, das war’s… ich habe nicht viel weg geworfen bei der Aufräumaktion, aber durch geschicktes Quetschen habe ich jetzt wieder ein bißchen Platz für neuen Krimskrams in der Schublade.

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