09. 09. 2016

FFF 2016 – Tag 7 & 8

Fantasy Filmfest 2016 in Frankfurt am Main

Seit das Fantasy Filmfest auf 11 Tage ausgedehnt wurde, gibt es immer mal eine Durststrecke zwischendurch mit mehreren uninteressanten Filmen am Stück. Meine hatte ich diesmal am Mittwoch und Donnerstag. Früher liefen immer zwei Filme parallel, was zwar den Nachteil mit sich brachte, dass man manchmal etwas nicht sehen konnte, was man gerne gesehen hätte, aber die Highlights lagen dafür dichter zusammen. An den letzten beiden Tagen ging ich eigentlich nur wegen der Dauerkarte ins Kino. Weil die Hoffnung zuletzt stirbt, von einem Kandidaten positiv überrascht zu werden, den man sich wegen Genre oder negativer Kritiken eigentlich nicht freiwillig ansehen würde. Aber was soll ich sagen… die große Überraschung war leider nicht dabei.

Level UpLevel Up erinnert an den 2014 gelaufenen 13 Sins, denn auch hier wird jemand durch die Stadt gehetzt, um Aufgaben zu erledigen. Allerdings läuft das leider ziemlich einfallslos ab.
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We are the FleshWe are the Flesh wurde bisher als schlechtester Film des Festivals gehandelt, also war ich neugierig. Man will schließlich mitreden können. Und was bekam ich geboten? Künstlerisch aufgeladene Sexszenen in Pappkulissen mit theatralischen Dialogen. Ich konnte beim besten Willen nichts daran finden, außer ein bisschen Verwunderung über die Gedankenwelt des Regisseurs. Der Spalter des Jahres, denn für manche Zuschauer ist es tatsächlich Kunst.
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Ich schlurfte also etwas demotiviert nach hause und ahnte bereits, dass der nächste Tag wahrscheinlich nicht viel besser ausfallen würde.

Into the ForestInto the Forest war für mich der beste Film der beiden Tage, weil er eine ordentliche Mystery-Atmosphäre aufbaut. Leider zieht er sich aber zwischendurch sehr, so dass ich mit einer Empfehlung vorsichtig wäre. Aber er gehört immerhin zu den überdurchschnittlichen Beiträgen. Disclaimer: Hierbei handelt es sich nicht um den gleinamigen Film mit Ellen Page.
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cellCell ist die Verfilmung von Stephen Kings Roman „Puls“, in dem Handys uns zu Zombies machen. Jap, das spielt auf uns an, wie wir immer wie Zombies auf die Dinger starren. King mag wohl keine Handys. Leider bewegt sich der Film aber qualitativ höchstens auf dem Level von „Level up“. Ich habe nach der Sichtung ein paar Reviews gelesen und er kommt generell sehr schlecht weg. Also lieber meiden und noch mal „Der Nebel“ gucken.
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Tut mir Leid, dass dieser Blogeintrag etwas ernüchternd ausfällt. Aber jetzt kommt der Endspurt! Immerhin erwartet mich morgen der Greasy Strangler. Was kann da schief gehen?

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