23. 09. 2018

FFF 2018 – Teil 1

Fantasy Filmfest 2017 Ffm

Vorab einne Anmerkung: Mein Blog ist inzwischen fit für die neuen Datenschutzgesetze, aber dafür müsst ihr jetzt bei den Kommentaren den kleinen Kasten anklicken. Ich hoffe, dass ihr trotzdem welche schreibt, denn über Kommentare hier im Blog freue ich mich immer besonders. :)

Endlich ist wieder Fantasy Filmfest Zeit! 13 Filme möchte ich diesmal sehen. Besonders gefreut habe ich mich im Vorfeld über die Ankündigung von Under The Silver Lake, weil It Follows mein liebster Horrorfilm der letzten Jahre ist. Die neuen Werke der Regisseure von The Greasy Strangler und Wrong versprechen absurden Spaß. Und an Border habe ich ebenfalls hohe Erwartungen. Die Mischung klingt auf jeden Fall wieder schön abwechslungsreich.

Es ist mein erste „großes“ Fantasy Filmfest im neuen Kino. Der Eingangsbereich und der kleine Kinosaal der Harmonie wurden frisch renoviert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Außerdem gibt sich das Personal große Mühe, die FFFler zu umsorgen. Damit die Dauerkartenbesitzer nicht hungern müssen, wird sogar extra gekocht. Ich bin mit der Sicht im großen Saal leider immer noch ziemlich unzufrieden, aber da dieser auch noch renoviert werden soll, wird sich das bestimmt noch verbessern. Den Eröffnungsfilm MANDY habe ich mir testweise im kleinen Saal angesehen, und die Steigung macht dort schon viel aus. Außerdem hat er eine Klimaanlage spendiert bekommen, was bei ausverkauften Vorstellungen definititv sinnvoll ist.

Die erste „urban legend“ hat das FFF 2018 übrigens auch schon, denn in einer anderen Stadt soll ein von Durchfall geplagter Besucher es nicht mehr rechtzeitig von seinem Sitz weggeschafft haben. Mahlzeit.

Donnerstag, 20.9.2018

MandyVorschusslorbeeren aus Cannes und das Versprechen, der beste Nicolas Cage Film seit langem zu sein, sorgten bei Mandy für zwei ausverkaufte Säle. Heraus kam ein experimentierfreudiger Revenge-Streifen, der seine maue Story mit visueller Pracht verschleiert. Bunte Farben, animierte Sequenzen, Landschaften wie aus Metal-Plattencovern… Ja, solche Filme sollte man im Kinon sehen. Kunst und Trash in einem, garniert mit Blut und Drogen. Leider passten die einzelnen Teile für mich aber nicht sonderlich gut zusammen und das gemächliche Tempo muss man aushalten können. Dafür gibt es einen wunderbar wahnsinnigen Cage zu Bestaunen. Einmal Ansehen gerne, zweimal… naja.
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Samstag, 22.9.2018

TerrifiedVor dem argentinischen Beitrag Terrified meldete sich der Regisseur mit einer sympathischen Videobotschaft zu Wort. Er hoffe, dass das deutsche Publikum sich bei seinem Film so richtig fürchten würde, als Rache für das Finale der Fußball-WM in Rio. Das ist ihm gelungen! Terrified erzählt zwar nicht gerade eine neue Geschichte, aber WIE er sie erzählt, kann sich sehen lassen. Für Freunde der klassischen Horrorkost ohne Schnickschnack und lange Erklärungen ist er eine echte Empfehlung. Vom Poltergeist bis zum Monster unterm Bett ist alles mögliche vertreten.
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Under the Silver LakeNach It Follows waren meine Erwartungen hoch, aber ich wusste schon, dass Under the Silver Lake in eine völlig andere Richtung gehen würde. Was geblieben ist, ist die Zitierfreude, denn auch hier finden sich wieder viele Anspielungen für Filmfans. Aber es geht noch viel weiter. Wir begeben uns auf eine verrückte Jagd nach einer verschwundenen Frau, in deren Verlauf wir nicht nur L.A. kennenlernen, sondern es jede Menge Rätsel aufzudecken gilt. Das macht Spaß, parodiert Nerd- und L.A. Klischees gleichermaßen und regt zum Mitdenken an. Allerdings habe ich das Gefühl, dass der Film sich ein kleines bisschen übernommen hat. Vor allem Ende war nicht so befriedigend wie erhofft. Trotzdem mepfehlenswert, weil sehr eigenwillig und mit Liebe zum Detail inszeniert.
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